St. Lambertus Ostercappeln
Blick auf die Orgel Triumphkreuz Taufbrunnen (Detail)

Taufe

Taufstelle Jardenit am Jordan
Das griechische Wort für taufen im Neuen Testament ist "baptízein" und bedeutet soviel wie ein- oder untertauchen.

Grundlegendes Symbol der Taufe ist daher das Wasser, mit dem der Täufling übergossen wird. Es symbolisiert einerseits das neue Leben, das jetzt beginnen und wachsen soll. Andererseits steht das Wasser auch für die lebensfeindlichen Mächte unserer Welt, die uns bedrohen. Biblisch wird dies dargestellt in der Rede von der Urflut (Gen 1), die Gott zu Beginn der Schöpfung vom Land trennt, um Leben zu ermöglichen, oder in der Erzählung von der Sintflut, die weichen muss, damit eine neue Schöpfung entstehen kann. Das Herausheben des Täuflings aus dem Wasser ist daher als eine Art Neuschöpfung zu verstehen, der Beginn eines neuen Lebens. Daran soll das Weihwasser jeden Christen beim Betreten einer Kirche erinnern.

Die Taufe ist gewissermaßen die "Eintrittskarte" zur Kirche. Sie ist das erste der drei Eingliederungssakramente (Taufe - Eucharistie - Firmung), das ein Katholik empfängt. In der Taufe wird der Mensch nach christlichem Glauben Kind Gottes. Wer die Taufe empfängt, wird gleichzeitig auch Mitglied der Kirche und der jeweiligen Ortsgemeinde.

Die Taufe ist daher eine Feier, in der die Gemeinde die Aufnahme neuer Mitglieder feiert. In der Taufformel bejaht der Christ grundlegende christliche Glaubenssätze und widersagt dem Bösen.

In der Geschichte der Kirche hat sich der Brauch der Kindertaufe entwickelt. Für den Täufling legen dann Eltern und Paten die Versprechen ab und bekunden ihren Willen, für die christliche Erziehung zu sorgen. Der Täufling erhält während des Sakraments auch einen christlichen Namen.

Nach dem Übergießen des Täuflings mit Wasser, bzw. nach dem Untertauchen, wird der Täufling außerdem gesalbt und erhält ein weißes Kleid - bei Erwachsenen meist einen weißen Taufschal - als Verdeutlichung der Sündenvergebung, die in der Taufe gewährt wird.

Die Taufe ist ein Sakrament, das nicht "rückgängig" gemacht werden kann. Auch wer in späteren Jahren formal seinen Austritt aus der Kirche erklärt, bleibt dennoch getaufter Christ.

Wer sich als Erwachsener taufen lässt, durchläuft vor der Taufe ein Katechumenat. Hier werden die wichtigsten Glaubensgrundsätze der katholischen Kirche besprochen und der Taufwillige auf das Sakrament vorbereitet.

Zur Vorbereitung auf die Kindertaufe werden die Eltern zu einem Taufgespräch gebeten, in dem die Symbole und Riten der Taufe erklärt und die Feier vorbereitet werden. Die Termine der Vorbereitung finden Sie hier.

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