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Renovierung der KircheEine neue Gestalt erhielt die Kirche in einer umfassenden Renovierung im Jahr 2010.
Mit einem festlichen Gottesdienst am 6. Juni 2010 wurde die St. Marienkirche wieder eröffnet. Generalvikar Theo Paul hat dabei den neu gebauten Innenhof, die Obdachlosenstelle, die Marienkapelle mit dem Marienzyklus von Ludwig Nolde, den neuen Altar, Ambo, Tabernakel und das Kreuz sowie die Fenster gesegnet. Über ein halbes Jahr dauerten die Arbeiten. Der lange und kalte Winter verzögerte das Projekt, das eigentlich bis Mitte April fertig sein sollte. Nun ist die Freude über die Fertigstellung umso größer. Bilder des Festgottesdienstes und des Familiennachmittages finden Sie hier. Einige Änderungen werden auf diesen Seiten vorgestellt. Informationen zum Konzept des Umbaus. Stephan Winter, Liturgie-Beauftragter des Bistums Osnabrück, konnte zudem in einem Vortrag deutlich machen, dass ein Kirchenraum kein Theatersaal oder Konzertraum mit einer Aufteilung von Bühne und Zuschauerraum ist, sondern eine Versammlungsstätte einer Gemeinschaft (communio), die sich ausrichtet auf die Gegenwart Gottes. Dies hat Auswirkungen auch auf eine Neugestaltung des Altarraumes. (mehr) Anhand der Sinus-Milieu-Studie, die uns in einem weiteren Vortrag von Bernhard Spielberg nahe gebracht wurde, kann man erkennen, dass die Gesellschaft sich gliedert in unterschiedliche Milieus, die sich vor allem an ästhetischen Kriterien differenzieren. Dies ist auch bei der Ästhetik eines Kirchenraumes zu berücksichtigen, damit sich nicht ganze Schichten der Gesellschaft von vornherein ausgegrenzt fühlen. (mehr) Ausgeführt wird die Renovierung von dem Architekten Ulrich Tilgner, der unter anderem bereits in Bremen, Esterwegen und Osnabrück kirchliche Räume geschaffen hat. |
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